20. Mai 2018: Erster Weltbienentag

Die Vereinten Nationen (UN) haben den 20. Mai zum Weltbienentag ausgerufen. Der Tag soll zeigen, wie wichtig Bienen in unserem Ökosystem, aber auch für die Wirtschaft sind.

Während es der Honigbiene als Nutztier dank der Imker noch relativ gut geht, sind besonders die Wildbienen bedroht. Naturschützer warnen, dass bereits jede dritte Wildbienenart in Deutschland gefährdet oder vom Aussterben bedroht ist. In Europa ist laut Internationaler Naturschutzunion IUCN ungefähr jede zehnte Wildbienenart beinah ausgerottet.
Noch dramatischer ist der Rückgang bei anderen Insekten, die ebenfalls Pflanzen bestäuben – vor allem Hummeln und Schmetterlinge sowie einige Mücken, Thripse, Fliegen und Käfer. Nach Schätzungen sind 40 Prozent von ihnen vom Aussterben bedroht. Eine langjährige Untersuchung, deren Ergebnisse 2017 vorgestellte wurde, zeigte: In Deutschland ist die Masse alle Insekten seit 1989 dramatisch geschrumpft. An 63 Orten im Bundesgebiet verzeichneten Forscher einen Rückgang um durchschnittlich 76 Prozent.

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